Dank dem Mond gibts mehr Lämmer

Am Himmel sind nicht einfach verschiedene Lichter zu sehen. Nein, hinter unserem Erdtrabant und auch den Planeten verbergen sich so einige Überraschungen.

Der Mondkalender wird in der Regel zu Rate gezogen, wenn es ums Säen, Plflanzen oder um die Pflege der Pflanzen geht. Doch viele Landwirtinnen und Landwirte nutzen seine Kräfte auch, um Gülle effizenter auszubringen, da da die anziehende Kraft des Mondes die Bodenfeuchtigkeit und Pflanzenaufnahme beeinflusst.

Optimal zum Güllen und Düngen ist laut dem österreichischen Magazin «Der Landwirt» die abnehmende Mondphase, da die Säfte der Pflanzen ruhen und der Boden die Nährstoffe durch das abnehmende Mondwasser besser aufnimmt. Das passt. Da erst am 31. Mai Vollmond war, ist die Mondsichel noch bis am 15. Juni abnehmend. 

Der Einfluss des Mondes geht bei den Pflanzen aber nicht zu Ende. Laut walliserschwarznasen.ch ist er besonders interessant für die Tierzucht. Experimente hätten gezeigt, dass Paarungen um den Vollmond herum möglicherweise zu grösseren Würfen führen und die Erfolgsrate der Paarung erhöhen können, ist zu lesen. Und: «Interessanterweise wurde beobachtet, dass das Geschlechterverhältnis der Nachkommen je nach Mondphase variiert, wobei um den Neumond herum mehr männliche Tiere geboren werden und um den Vollmond herum mehr weibliche.» 

«Nur» 778 Millionen Kilometer

Immer näher und näher rücken die beiden hellen Lichter am westlichen Abendhimmel aufeinander zu. Jupiter und Venus. Venus ist so hell, weil sie 70 Prozent des Sonnenlichtes zurückstrahlt. Das ist mehr als jeder andere Planet und vergleichbar mit dem Rückstrahlvermögen von Schnee. Ausserdem ist Venus der Erde ziemlich nahe.

Bei Jupiter entsteht die Helligkeit durch seine Grösse. Der ferne Planet ist 12mal so gross wie die Erde und mit durchschnittlich 778 Millionen Kilometer Distanz noch recht nahe der Erde. Interessant: Jupiters Masse ist 2,5mal so schwer wie alle übrigen Planeten zusammen. Deshalb überrascht es nicht, dass er der Dirigent im Planetensystem ist und die Flugbahnen von Kometen und auch den Lauf der Planeten bestimmt.

In Jupiters Licht kann man davon etwas wiederfinden. Es ist ruhig und kraftvoll, während Venus in ihrem Licht verschwenderisch strahlt. Jetzt kommen die Planeten sich immer näher, so dass dieser Unterschied gut zu sehen ist. Am 9. stehen beide Planeten am engsten beieinander. 

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