
Ein Vitaparcours ist ein in der Regel in einem Wald angelegter Sport-Parcours, der der Öffentlichkeit frei zur Verfügung steht.
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Am 18. Mai 1968 in Zürich der erste Vitaparcours eingeweiht. Heute gibt es rund 500 solcher Anlagen, verteilt über die ganze Schweiz. Ein Vitaparcours ist ein in der Regel in einem Wald angelegter Sport-Parcours, der der Öffentlichkeit frei zur Verfügung steht.
Sportbegeisterte absolvieren auf einer angelegten Strecke durch den Wald fünfzehn Stationen mit jeweils einer Auswahl aus insgesamt 43 Übungen. Vorgesehen sind bei den Posten Übungen für Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Jeder Parcours ist vermessen nach Länge, Steigung und Leistungskilometern. Die Schlusstafel gibt Auskunft über Kalorienverbrauch und Ausdauerfähigkeit.
Gibt auch eine App
Laut der Vitaparcours-Website wird der Parcours aber auch zum «ganz persönlichen Erlebnis». Denn hier werde geplaudert, gelacht und manchmal auch geflirtet. Mittlerweile gibt es auch eine App für das «schönste Stadion der Welt, die Natur». Ziel seien Gesundheitsförderung, Entwicklung des Familien- und Naturerlebnisses und Stärkung des Breitensports.
Der Vitaparcours gilt als Pionierprojekt der Gesundheitsprävention im öffentlichen Raum. Er ist eine Schweizer Erfindung und zählt zu den bekanntesten kostenlosen Bewegungsangeboten im öffentlichen Raum. Der erste Vitaparcours wurde von Mitgliedern des Turnvereins Wollishofen initiiert. Unterstützt von der damaligen Vita‐Lebensversicherung entstand ein kostenloser Fitnessparcours im Wald. Jeder Parcours verfügt über eine lokale Trägerschaft, die für ihren Parcours verantwortlich ist.