
Ein aufsteigender Mond, der auch noch voll ist, beeinflusst die Pflanzen doppelt.
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Am Samstag ist Vollmond. Der September-Vollmond wird dabei auch als Erntemond bezeichnet. Laut dem Magazin «Mein schöner Garten» gibt es die Wirkung des Vollmonds auf Pflanzen es zahlreiche Belege. Im Garten kann man demnach beobachten, dass die Pflanzen Energie aus dem Stand des Mondes schöpfen und allgemein vitaler wirken. Gemüse, das bei Vollmond ausgesät wurde, gedeihe in der Regel besser und liefere reichere Erträge. Das lässt sich laut dem Magazin vor allem bei Blattgemüse wie Salaten oder Kohl beobachten.
Am Nachmittag ernten
Das passt, denn Samstag und Sonntag sind zwei Blattage und der Mond ist seit dem 18. September obsigend. Ein obsigender oder aufsteigender Mond ist gemäss den Beobachtungen von Maria Thun, die die Grundlagen für den Mondkalender des Goetheanums erarbeitete, günstig für die Ernte oberirdischer Pflanzenteile.

Samstag und Sonntag sind Blattage, und der aufsteigende Mond bis 2. Oktober ist gut für die Ernte von Blattgewächsen.
Goetheanum
Die beste Zeit, um Salat zu ernten, sei am Nachmittag oder Abend, schreibt das Magazin «Plantura». Der Grund dafür sei der unterschiedliche Nitrat-Gehalt in den Blättern zu unterschiedlichen Tageszeiten. Morgens sei der Nitratgehalt höher als nachmittags und abends. Und das sind die Erntetipps der «Plantura»-Profis: Bei Kopfsalat wird der Strunk direkt über dem Boden mit einem scharfen Messer abgeschnitten, oder der Kopf wird auch mit der Wurzel aus dem Boden herausgedreht. Bei Schnittsalat, Feldsalat und Rucola wird Blatt für Blatt geerntet. Die grösseren Blätter von aussen nach innen abschneiden. So bleibt das Herz stehen und die Pflanze wächst stetig nach.
Saturn und der Mond
Saturn ist der langsamste der sichtbaren Planeten. 29,5 Jahre braucht der ferne Wandler für seinen Lauf durch den Tierkreis. Das bedeutet, dass er sich durchschnittlich 2,5 Jahre in einem der zwölf Tierkreisbilder aufhält. Jetzt wandert Saturn durch die Fische. Weil dieses Bild mit einer Ausdehnung von über 40 Grad ein besonders grosses Bild ist, sind es hier vier Jahre, die der Planet in diesem Bild wandelt.

Vier Jahre wandert Saturn durch die Fische.
Goetheanum
Der Vollmond wandert durch die Jungfrau und steht am 1. Oktober rechts von Saturn. Der Mond benötigt für den Wechsel seiner Phasen 29,5 Tage und benötigt so in Tagen, was Saturn an Jahren benötigt. In der Antike spiegelt sich diese zeitliche Verwandtschaft in der gemeinsamen Zuschreibung «Grenze». Der Mond grenzt den irdischen Raum ab und Saturn zeigt, wo das Planetensystem sein Ende hat. Interessant dabei ist auch, dass Saturn zehnmal so weit von der Sonne entfernt ist wie die Erde und zugleich auch zehnmal so gross ist wie die Erde.