Die Agrarpolitik und der Aargau

Die Aargauer Landwirtschaft befürchtet, dass sie durch die Agrarpolitik 2014–2017 des Bundes 5 bis 15 Prozent weniger Direktzahlungen bekommt. Das könnte einen Ausfall von 8 bis 25 Millionen Franken bewirken.

Die Aargauer Landwirtschaft befürchtet, dass sie durch die Agrarpolitik 2014–2017 des Bundes 5 bis 15 Prozent weniger Direktzahlungen bekommt. Das könnte einen Ausfall von 8 bis 25 Millionen Franken bewirken.

Es drohen auch Kürzungen durch Sparmassnahmen, die der Kanton erwägt, um seinen Finanzhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Besonders heikel wäre wegen der Hebelwirkung ein Rückzug aus Co-Finanzierungen, bei denen Bundesbeiträge von der Mitbeteiligung des Kantons abhängen, etwa bei Nitratprojekten und Bodenverbesserungen.

Solche Co-Finanzierungen sollen zum Teil an die Gemeinden abgetreten werden. Das könnte zum Beispiel vier laufende Nitratprojekte tangieren. Der Präsident und der Geschäftsführer des Bauernverbandes Aargau, Alois Huber (SVP), und Ralf Bucher (CVP) wollen nun von der Regierung wissen, wie sie die Folgen einschätzt.

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