Die Wurzeltage in Garten und Feld nutzen

Der Frühling zeigt sich am Sternenhimmel. Dort ist der Widder zu sehen. Und der Frühling zeigt sich im Feld. Nun wird gesät und gepflanzt. Wenns passt, nach dem Mond.

Susanne Meier |

Nach dem Winterintermezzo ist der Frühling zurück, die Böden sind wieder abgetrocknet. Im Garten warten die Beete darauf, begrünt zu werden, und im Feld steht die Rübensaat an.

Wer dabei die Stellung des Mondes berücksichtigen möchte und dadurch auf ein rasches Keimen und gesunde Pflanzen hofft, findet alle Informationen im Mondkalender des Goetheanums in Donach SO. Demeter-Produzenten ist es freigestellt, ob sie das Konzept anwenden wollen. Viele tun es.

Dabei gilt: Pflanzen, deren Fruchtbildung im Wurzelbereich stattfindet  – also eben die Rüben, aber  auch Rüebli, Radieschen, Randen oder Kartoffeln, werden an den Wurzeltagen gesät oder gepflanzt. 

Alle Pflanzen, die im Bereich des Samens fruchten, etwa Bohnen, Erbsen, später Zucchetti, Gurken und alle Getreide, werden an Fruchttagen gesät. Ebenso Fruchtpflanzen wie Erdbeeren. Erdbeeren kommen zwar in der Regel im Sommer in den Boden. Sogenannte Frigo-Erdbeeren, Erdbeersetzlinge, die direkt aus der Kühlung kommen und die vor allem im Erbwerbsanbau verwendet werden, kann man aber ab Ende März pflanzen.

Wurzeltage zeigt der Mondkalender ab Montag bis Mittwochmittag, 25. März, an. Fruchttage kommen erst Ende Woche, ab dem 29. März. Man kann sich also zum Beispiel zum Wochenstart um die Radieslisaat kümmern. Die kleinen Knollen liefern schon rund drei bis acht Wochen später knackige Vitamine. Die Saattiefe liegt bei 1 bis 2 cm, der Reihenabstand bei 10 bis 15 cm, der Abstand zwischen den Samen bei 3 bis 4 cm. Radiesli bevorzugen sonnige Lagen und lockeren Boden.

Drei Sterne bilden einen Haken

In den Tagen nach dem Frühlingsbeginn steht das Sternbild Widder am Abendhimmel. Es springt regelrecht über den Horizont. Das liegt an seiner Position weit oberhalb der Tierkreislinie. Deshalb ziehen die Planeten und auch der Mond unterhalb beziehungsweise links an dem Tierkreisbild vorbei. Man erkennt das Bild durch drei Sterne, die einen kleinen Haken bilden. Interessant: diese Form zeigt den Winkel von 144 Grad, wie beim Pentagram.

Venus steigt am Abendhimmel nun immer höher und spiegelt damit den Aufstieg der Sonne. Monat für Monat stellt sich die Mondsichel dazu und unterstreicht so den abendlichen Glanz des hellsten Planeten. 

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