Dillblüten jetzt pflücken

Montag und Dienstag sind ideal, um die kleinen Dill- oder die süssen Fenchelblüten zu ernten. Der Himmel steht im Zeichen eines Wechsels: Merkur verschwindet, Mars kommt.

Im Acker, in den Wiesen und im Garten ist Hochsaison, es wird gemäht, gejätet und gepflanzt. Der Mond unterstützt die Bemühungen. Laut «Kraut & Rüben» sind alle Tage vom 15. bis am 29. Juni besonders günstig für Aussaat und Pflanzung. Am Montag, dem 15. Juni, beginnt diese Phase um 13 Uhr mit zwei Blütentagen. Achtung: Kurz vorher steht der Mond in Erdnähe, in dieser Zeit Arbeiten im Garten meiden!

Blüten- und Samentage fördern die Blüten-und Samenbildung bei Zwiebel- und Knollenpflanzen, Blütenstauden, aber auch bei Brokkoli und Artischocken. Sie sind zudem geeignet für die Kräuterernte. 

Im Juni läuft diese auf Hochtouren, da viele Gewürz- und Heilpflanzen kurz vor oder zu Beginn ihrer Blütezeit das höchste Aroma und die gröste Wirkstoffkonzentration aufweisen. Um den optimalen Geschmack zu sichern, ernten man sie am besten vormittags an sonnigen Tagen, sobald der Tau getrocknet ist und bevor die Mittagshitze einsetzt. Gewisse blühende Kräuter wie Oregano hingegen werden nicht vor, sondern in voller Blüte geerntet. Das blühende Kraut hat die vollste Würze. Dillblüten wiederum haben laut SRF ein volles und feines Aroma und passen etwa zu frischem Geissenkäse. Fenchelblüten schmecken süss und fruchtig und können ausgezeichnet getrocknet werden.

Eindrucksvoller Nachschlag

Die Begegnung von Venus und Jupiter ist nun eine Woche her. Täglich entfernt sich Venus um die Spanne von zwei Vollmonddurchmesser von ihrem hellen Partnerplaneten Jupiter. Und doch ist die Konjunktion des Jahres noch kein Schnee von gestern. Denn jetzt gibt es  am 16. und 17. Juni einen eindrucksvollen Nachschlag am Himmel.

Merkur hat unterhalb der beiden Wandler Venus und Jupiter ebenfalls den Abendhimmel für kurze Zeit erobert. Tief, dicht über der Landschaft, steht der seltene Gast und ist in der frühen Abenddämmerung mit Glück zu entdecken. Die Mondsichel hilft am 16., den sonnennächsten Planeten zu sehen. Einen Tag später steht der Mond dann unterhalb von Venus. Bis zum 20. Juni, dem letzten Frühlingstag, ist Merkur am Abend zu sehen. Dieses Datum ist übrigens der Start eines anderen Planeten: Ab diesem Tag ist Mars am Morgenhimmel zu finden. Während Venus und Jupiter sich nun bald verabschieden, bleibt Venus noch bis Ende September Abendstern. 

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