Dioxin-Spuren im Oberwallis gefunden

Bei Bodenproben zwischen Visp und Gamsen ist der Kanton Wallis auf Dioxinspuren gestossen. Das Dioxin könnte von früheren Verbrennungen auf Deponien, Kehrichtverbrennungsanlagen oder von der Industrie stammen. Für die Bevölkerung bestehe keine Gesundheitsgefährdung.

Bei Bodenproben zwischen Visp und Gamsen ist der Kanton Wallis auf Dioxinspuren gestossen. Das Dioxin könnte von früheren Verbrennungen auf Deponien, Kehrichtverbrennungsanlagen oder von der Industrie stammen. Für die Bevölkerung bestehe keine Gesundheitsgefährdung.

Die Hauptbelastungen mit Dioxin befinden sich entlang der Rhone in Lalden und Brigerbad, wie der Kanton Wallis am Mittwoch mitteilte. Die im Siedlungsgebiet gefundenen Belastungen liegen fast fünfmal tiefer als der vorgeschriebene Sanierungswert.

Auch bei den landwirtschaftlichen Flächen lag die Dioxinbelastung deutlich unter dem Grenzwert. Dennoch beauftragte der Kanton Wallis die Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA), die Risiken durch die Bodenbelastung zu beurteilen. Gemäss EMPA-Gutachten ist mit keiner wesentlichen Zusatzbelastung zu rechnen. Auch in der Nahrungskette wurden keine erhöhten Dioxin-Werte festgestellt.

Die EMPA führt derzeit im Auftrag des Kantons Wallis weitere Analysen durch, um die möglichen Quellen der Bodenbelastung näher zu charakterisieren. Die betroffenen Gemeinden werden zudem gebeten, bei Bauprojekten Bodenanalysen durchführen zu lassen. Damit soll verhindert werden, dass belastetes Erdmaterial bei Bauprojekten auf Drittparzellen abgelagert wird. Stattdessen soll es fachgerecht entsorgt werden.

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