Ebola schneller erkennen

Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt ein mobiles Labor vor Ort im Einsatz. Es ermöglicht, schnellere Diagnosen zu stellen.

Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt ein mobiles Labor vor Ort im Einsatz. Es ermöglicht, schnellere Diagnosen zu stellen.

Die Zahl der möglichen Fälle in der abgelegenen Region habe sich kaum geändert, berichtete ein WHO-Sprecher in Genf. Er nannte 41 Fälle, von denen nach wie vor nur zwei bestätigt seien.

Bei 20 Erkrankten gehen die Behörden mit grosser Wahrscheinlichkeit davon aus, dass sie sich mit dem tödlichen Ebola-Virus angesteckt hatten. 19 waren gestorben. Bei weiteren 19 Menschen gilt eine Ansteckung als möglich.

Menschen, die mit den Betroffenen in Kontakt waren, sollen so bald wie möglich geimpft werden, so die WHO, ebenso medizinisches Personal. Insgesamt waren 4000 Dosen eines experimentellen Impfstoffs in die betroffene Provinz im Nordwesten des Landes geschickt worden.

Die WHO hofft, dass der Ausbruch sich mit rigorosen Überwachungsmassnahmen von mehr als 480 Kontakten der möglicherweise Infizierten eindämmen lässt und nicht auf Nachbarländer übergreift.

Das Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. 25 bis 90 Prozent der Infizierten sterben. Bei einem Ausbruch 2014 und 2015 starben in Liberia, Guinea und Sierra Leone rund 11'000 Menschen.

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