Ehemalige First-Lady bringt Weinfass für 270'000 Euro unter den Hammer

Im ostfranzösischen Beaune (Region Burgund) ist am Sonntag die berühmteste Weinversteigerung der Welt über die Bühne gegangen. Die frühere First Lady des Landes, Carla Bruni-Sarkozy, heizte dabei die Preise an.

sda/afp |

Im ostfranzösischen Beaune (Region Burgund) ist am Sonntag die berühmteste Weinversteigerung der Welt über die Bühne gegangen. Die frühere First Lady des Landes, Carla Bruni-Sarkozy, heizte dabei die Preise an.

Das «Präsidentenstück» der Auktion, ein 350-Liter-Fass Corton Grand Cru Charlotte Dumay, kündigte sie folgendermassen an: «Bei 200'000 Euro liefere ich den Wein. Bei 250'000 liefert mein Mann mit mir zusammen.»

Das Fass ging schliesslich für 270'000 Euro an einen im Saal anwesenden ukrainischen Bieter. Ausser dem «Präsidentenstück» hatte das Auktionshaus noch 511 weitere 228-Liter-Fässer im Angebot. Bruni zur Seite standen ein Christie's-Auktionator sowie der legendäre Fussballtrainer beim AJ Auxerre, Guy Roux. Der ebenfalls angekündigte Schauspieler Gérard Depardieu glänzte durch Abwesenheit.

Der Erlös für das «Präsidentenstück» kommt der Stiftung Carla Bruni-Sarkozy zugute, die armen Menschen den Zugang zu Kultur ermöglichen will. Zudem soll eine Stiftung für junge Epileptiker einen Teil des Geldes bekommen. Im vergangenen Jahr waren bei der traditionellen Wohltätigkeitsversteigerung von Burgunderweinen des Hospizes von Beaune insgesamt mehr als 5,4 Millionen Euro für die 1443 gegründete Einrichtung zusammengekommen.

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