Auf der italienischen Ferieninsel Sardinien haben Rettungskräfte sieben eingeschlossene Forscher nach Stunden aus einer Höhle befreit. Das Team habe in der Grotta di Ispinigoli an der sardischen Ostküste festgesessen, teilte die Alpin- und Höhlenrettung CNSAS am Samstag in Dorgali mit.
Die Tropfsteinhöhle ist mit weiteren Höhlen verbunden. Auf ihrer Tour wollte die Gruppe laut Höhlenrettung über den Eingang der Grotta San Giovanni Su Anzu wieder hinausgelangen. Der Ausgang war jedoch überflutet und damit versperrt.
Ein Freund des Teams alarmierte am späten Freitagabend zunächst die Behörden, wie die CNSAS weiter mitteilte. Die Einsatzkräfte betraten die Höhlen an verschiedenen Eingängen. Höhlentaucher fanden die Gruppe schliesslich in den frühen Morgenstunden. Ein weiteres Rettungsteam führte sie dann über den rund einen Kilometer entfernten Ausgang der Grotta Sos Jocos ins Freie.
Rund 30 Rettungskräfte waren an dem Einsatz beteiligt. Alle Forscher hätten die Höhle selbstständig verlassen können und seien wohlauf, hiess es.
