Elefantenbulle dreht durch

Ein wilder Elefant hat in einer Stadt im Nordosten Indiens dutzende Häuser und Fahrzeuge demoliert. Erst nach fünf Stunden konnten Wildhüter den Elefanten mit Betäubungspfeilen ruhig stellen.

Ein wilder Elefant hat in einer Stadt im Nordosten Indiens dutzende Häuser und Fahrzeuge demoliert. Erst nach fünf Stunden konnten Wildhüter den Elefanten mit Betäubungspfeilen ruhig stellen.

Der Elefantenbulle sei am Mittwoch vermutlich von seiner Herde getrennt worden und habe sich in die Stadt Siliguri verlaufen, sagte der Forstminister des Bundesstaats Westbengalen, Binay Krishna Barman. Der Dickhäuter sei in der Stadt regelrecht Amok gelaufen und sei in fast hundert Gebäude und Fahrzeuge gekracht.

Viele Menschen seien in Panik geraten, sagte der Minister. Andere versuchten, das wildgewordene Tier mit Steinwürfen zu vertreiben. Nach der Ruhigstellung wurde der Elefant in den nahegelegnen Sukna-Wald zurückgebracht.

Siliguri ist ein wichtiger Eisenbahn-Knotenpunkt und verbindet die Darjeeling-Region mit dem Rest von Indien. Seit Jahren werden in Indien die Lebensräume der Elefanten durch Rodung und Siedlungsbau stetig kleiner. Auf der Suche nach Futter dringen sie deshalb zunehmend in Städte und Dörfer ein, dabei kommt es auch immer wieder zu Angriffen auf die Bewohner.

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