Ein Erdstoss der Stärke 4,2 ist am Samstag um 4.13 Uhr zwischen den mittelitalienischen Regionen Umbrien und Abruzzen deutlich zu spüren gewesen. Das Epizentrum in 14 Kilometer Tiefe lag laut dem italienischen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) nicht weit von der Kleinstadt Amatrice entfernt, die bei einem schweren Erdbeben am 24. August 2016 zerstört worden war.
Der Erdstoss, der die Bevölkerung weckte und Angst auslöste, verursachte keine Schäden. Nachbeben mit Stärken zwischen 2,1 und 2,4 wurden gemeldet.
Bei dem Erdbeben in Amatrice im Vorjahr kamen 299 Personen ums Leben. In dutzenden Gemeinden zwischen Umbrien, Marken und Latium gab es Schäden. Weitere schwere Beben folgten in Mittelitalien bis zum vergangenen Januar.