Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert West-Indonesien

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat am Samstag den Westen Indonesiens erschüttert. Das Beben habe sich in einer Tiefe von zehn Kilometern in der Region der Mentawai Inseln in der Provinz West-Sumatra ereignet, erklärte die US-Erdbebenwarte USGS.

sda |

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat am Samstag den Westen Indonesiens erschüttert. Das Beben habe sich in einer Tiefe von zehn Kilometern in der Region der Mentawai Inseln in der Provinz West-Sumatra ereignet, erklärte die US-Erdbebenwarte USGS.

Das Erdbeben sei besonders stark in der Stadt Tuapejat zu spüren gewesen, sagte Akmal, Leiter der örtlichen Rettungsbehörde. «Unsere Beamten beurteilen noch die Auswirkungen, aber bisher ist alles unversehrt», sagte er.

Es gab zunächst keine Berichte über Zerstörungen oder Opfer. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Bewohner der wichtigen Hafenstadt Padang kamen mit dem Schrecken davon.

Indonesien wird immer wieder von katastrophalen Tsunami-Flutwellen heimgesucht. Diese entstehen in der Regel durch Erdbeben unter dem Meeresboden. In seltenen Fällen werden sie auch durch Vulkanausbrüche und Erdrutsche ausgelöst.

Bei einem schweren Beben und einem anschliessenden Tsunami kamen erst Ende September auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 2000 Menschen ums Leben. 

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