Erfolg für Tierschützer - Elefanten «Népal» und «Baby» vorerst nicht eingeschläfert

Im Kampf um das Leben zweier Elefanten können Tierschützer wie Brigitte Bardot oder Prinzessin Stéphanie von Monaco aufatmen. Nach einer Entscheidung von Frankreichs oberstem Verwaltungsgericht dürfen «Népal» und «Baby» vorerst nicht eingeschläfert werden.

sda/dpa |

Im Kampf um das Leben zweier Elefanten können Tierschützer wie Brigitte Bardot oder Prinzessin Stéphanie von Monaco aufatmen. Nach einer Entscheidung von Frankreichs oberstem Verwaltungsgericht dürfen «Népal» und «Baby» vorerst nicht eingeschläfert werden.

Die 42 und 43 Jahre alten Tiere aus einem Zoo in Lyon sollten getötet werden, weil sie an Tuberkulose erkrankt sein könnten. Das Gericht hat nach Angaben vom Mittwoch in Paris «ernsthafte Zweifel» an der Rechtmässigkeit der Präfekten-Entscheidung für eine Einschläferung und hob sie auf. Es gebe eventuell andere Möglichkeiten, das Risiko einer Ansteckung anderer Tiere zu verhindern. Dies solle nun das Verwaltungsgericht in Lyon prüfen.

Für die beiden Elefanten waren zahlreiche Tierschützer aktiv geworden. Der frühere Film-Star Bardot hatte sogar angekündigt, nach Russland auszuwandern, sollten die Elefanten getötet werden.

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