Erneut heftige Gewitter

Am Montagabend wurde die Schweiz erneut von heftigen Gewittern heimgesucht. Die grössten Regenmengen fielen auf der Linie vom unteren Emmental BE bis zum Appenzellerland. Über grössere Schäden war zunächst nichts bekannt.

Am Montagabend wurde die Schweiz erneut von heftigen Gewittern heimgesucht. Die grössten Regenmengen fielen auf der Linie vom unteren Emmental BE bis zum Appenzellerland. Über grössere Schäden war zunächst nichts bekannt.

In Affoltern im Emmental fielen 40,9 Millimeter Regen, im Wauwilermoos LU 43,4 Millimeter und in Muri AG sogar 54,5 Millimeter, wie SRF Meteo am Abend mitteilte. Dazu gab es zum Teil kräftige Windböen.

Mit dem Gewitterzug sei im Norden die schwülwarme Luft nun ausgeräumt, heisst es in der Mitteilung. Am Dienstagvormittag soll es meist trocken werden. Am Nachmittag müsse zwar mit einzelnen Schauern gerechnet werden, Gewitter dürften aber wohl nur noch im Süden und an den Voralpen auftreten und bedeutend weniger heftig sein.

Am Samstagabend hatten unwetterartige Gewitter in den Kantonen Aargau, Bern und Solothurn enorme Schäden angerichtet. Es kam zu überschwemmten Kellern und Unterführungen, Hangrutschen und Stromausfällen. Allein aus der Region Zofingen gingen bei der Aargauischen Gebäudeversicherung 1500 Schadenmeldungen ein. Die Zofinger Behörden gehen von einem Schaden in dreistelliger Millionenhöhe aus.

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