Feburar war mild und nass

Der Februar 2026 ist gemäss Klimastatistik des Bundesamtes fürs Meteorologie und Klimatologie der fünftwärmste seit Messbeginn im Jahr 1864. Allerdings sind die letzten beiden sehr warmen Tage des Monats nicht mit einberechnet.

Gesamtschweizerisch lag die durchschnittliche Temperatur im Februar bei 1,3 Grad Celsius. Das waren trotz unterdurchschnittlicher Besonnung 3,2 Grad mehr als in der Referenzperiode 1991 bis 2020, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Klimabulletin hervorgeht.

Jura und Mittelland

Die höchsten positiven Temperatur-Abweichungen zur Referenzperiode verzeichneten die Regionen Mittelland, Jura, Alpennordhang und Wallis, die minimalsten die Regionen Alpensüdseite und Engadin. In tieferen Lagen waren die Abweichungen zur Referenzperiode grösser als in den höhergelegenen Gebieten der Schweiz.

Am wärmsten war es mit durchschnittlich 7,5 Grad in Lugano, gefolgt von Basel mit 6,5 Grad. Am höchsten war die Abweichung gegenüber dem Referenzzeitraum mit plus 5 Grad im neuenburgischen La Brévine auf 1050 Metern Höhe über Meer, wo eine Durchschnittstemperatur von 1,6 Grad gemessen wurde.

Der bisher wärmste Februar war derjenige des Jahres 2024. Der damalige Vergleichsmonat verzeichnete eine Monatsmitteltemperatur von 2,7 Grad.

Überdurchschnittliche Niederschlagsmengen

Die monatlichen Niederschlagsmengen im Februar 2026 waren überdurchschnittlich. Gebietsweise lag die gefallene Niederschlagssumme weit mehr als 190 Prozent über derjenigen der Referenzperiode. Die niederschlagsreichste Phase dauerte vom 10. bis 21. Februar.

Die grössten Niederschlagsmengen verzeichnete das Wallis. Beispiele für Messstandorte mit vergleichsweise grossen Niederschlagsmengen sind Crans-Montana und Visp. Den höchsten Niederschlag-Zuwachs gegenüber der Referenzperiode wurde mit plus 284 Prozent in Genf registriert. Den geringsten Zuwachs an Niederschlagsmengen verzeichnete die Alpensüdseite.

Sonnenscheindauer unterdurchschnittlich

Die monatliche Sonnenscheindauer im Februar 2026 lag verbreitet unter der Referenzperiode 1991-2020. An den Messstandorten von MeteoSchweiz wurden Verhältnisse der monatlichen Sonnenscheindauer zur Referenz zwischen 59 % und 111 % registriert, wobei ein Grossteil der Stationen ein Verhältnis von 70 % bis 90 % aufwies. Am meisten Sonnenschein im Vergleich zur Referenzperiode 1991-2020 erhielten die Regionen Mittelland, Alpennordhang und Wallis. Beispiele für Messstandorte mit mehr Sonnenschein sind Interlaken und Luzern.

Die geringste Sonnenscheindauer im Vergleich zur Referenz verzeichnete die Region Mittelland mit Stationen wie Lägern und Schaffhausen.

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