
Vom Schnitt von Gehölzen wird abgeraten, wenn der Mond seinen erdnächsten Punkt erreicht.
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Mars, der im September noch unter Kastor und Pollux, den Hauptsternen der Zwillinge, zu sehen war, wandert derzeit durch den Kleinen Krebs bis in den Löwen, den er Ende Oktober erreicht. Auch Jupiter ist in diese Richtung unterwegs, aber viel langsamer. Ende Oktober tauchen Mars und Jupiter nun zugleich am Himmel auf, allerdings erst ab etwa 1.30 Uhr in der Nacht.
Mars ist drei Finger breit von Jupiter entfernt. Beide stehen dann am Monatsende in einer beinahe geraden Linie mit Regulus, dem Hauptstern des Löwen. Er liegt links unter den beiden Planeten. Mars und Jupiter bewegen sich beide auf Regulus zu. Im November wird Mars erst an Jupiter und dann an Regulus vorbeiwandern.
Am Montag ist «Jägervollmond»
Zurück vom Himmel auf die Erde – und inn Feld und Garten, wo die letzten Arbeiten und Ernten laufen. Am Montag ist Vollmond. Der Oktobervollmond wird als «Jägermond» bezeichnet, da mit seinem besonders hellen Licht den Jägern helfen soll, bis spät in die Nacht zu sehen.

Der Oktobervollmond soll den Jägern früher den Weg geleuchtet haben.
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Der Mondkalender zeigt, dass der Erdtrabant am 28. Oktober seinen erdnächsten Punkt erreicht. Im biodynamischen Gärtnern nach Maria Thun, der «Erfinderin» des Mondkalenders, gelten die Stunden rund um das Perigäum, der Erdnähe, als Ungunsttage respektive Störzeiten. An Perigäum-Tagen wird traditionell von der Aussaat, dem Pflanzen, Umtopfen oder dem Schneiden von Gehölzen abgeraten. Die konzentrierten Kräfte der Erdnähe sollen zu Fehlwuchs, geringerer Haltbarkeit der Ernte oder schwachen Pflanzen führen.

Am erdnächsten Punkt des Mondes sollte man nicht mit Pflanzen arbeiten.
Goetheanum