Forscher wollen Hühner mit Termiten füttern

Mit speziell für diesen Zweck gezüchtete Insekten wollen schwedische Forscher vom Institut für Agrar- und Umweltingenieurwissenschaften (JTI) in Uppsala den Proteinbedarf von Nutztieren decken und auf diese Weise die Abhängigkeit des skandinavischen Landes von Importeiweiss senken.

AgE |

Mit speziell für diesen Zweck gezüchtete Insekten wollen schwedische Forscher vom Institut für Agrar- und Umweltingenieurwissenschaften (JTI) in Uppsala den Proteinbedarf von Nutztieren decken und auf diese Weise die Abhängigkeit des skandinavischen Landes von Importeiweiss senken.

Gegenstand des aktuellen Forschungsprojekts der Wissenschaftler sind nach Angaben des Instituts Termiten. Diese sollen im Rahmen des Vorhabens auf Lignozellulose aus Forstabfällen kultiviert und als eiweißreiches Futter an Masthühner und Legehennen verfüttert werden. Laut dem Leiter des Projekts, Ola  Palm, spricht theoretisch auch nichts gegen eine Verfütterung an Wiederkäuer. Derzeit lasse das Futtermittelrecht der EU eine solche Anwendung jedoch nicht zu. P

alm zufolge wäre diese Form der Eiweißerzeugung nicht auf Forstabfälle beschränkt, sondern könnte beispielsweise auch auf Stroh stattfinden, das ebenfalls viel Lignozellulose enthält. Die Erzeugung von Hühnerfutter aus Insekten auf der Grundlage von Holz ist nicht die erste innovative Idee der Forscher aus Uppsala. Laut JTI untersuchen sie in dem Projekt „Wood2Food“ auch die Zucht von Pilzen auf Holzresten, die als Futter in der Fischzucht verwendet werden sollen.

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