
Die Tage sind im Juni am längsten.
Brigitte Fritsche
Allerdings merkt man dies kaum noch, die Differenz beträgt weniger als eine halbe Minute pro Tag. Anders war das im März, als es von Tag zu Tag fast vier Minuten früher hell wurde. Tatsächlich verändert sich die Tageslänge am schnellsten um die Zeit der Tages- und Nachtgleichen, also zum Herbst- und zum Frühlingsbeginn.
Der Grund für die unterschiedliche Veränderung der Tageslänge erklärt SRF Meteo: Die Erde umkreist die Sonne nicht auf einer Kreisbahn, sondern auf einer Ellipse. Deshalb läuft sie unterschiedlich schnell auf ihrer Bahn. Zur Sommersonnenwende am 21. Juni dauert der Tag in Bern exakt 15 Stunden, 53 Minuten und 22 Sekunden. Die Sonne geht an diesem Tag bereits um 5.35 Uhr auf und geht erst um 21.29 Uhr wieder unter.
Damit ist es gleichzeitig die kürzeste Nacht des Jahres. Aber: Da die Erde eine elliptische Bahn hat, ist der früheste Sonnenaufgang in Bern schon um den 16. Juni und der späteste Sonnenuntergang erst um den 26. Juni.