Futtermittelfabrikanten: Willen des Parlaments missachtet

Die Vereinigung Schweizerischer Futtermittelfabrikanten (VSF) ist unzufrieden mit den Verordnungen zur Agrarpolitik 2014/17: Die Wirtschaftlichkeit der Futtergetreideproduktion sinke, die Anbauflächen würden weiter zurückgehen.

Die Vereinigung Schweizerischer Futtermittelfabrikanten (VSF) ist unzufrieden mit den Verordnungen zur Agrarpolitik 2014/17: Die Wirtschaftlichkeit der Futtergetreideproduktion sinke, die Anbauflächen würden weiter zurückgehen.

Der Bundesrat habe den Willen des Parlaments missachtet, kritisiert die Vereinigung Schweizerischer Futtermittelfabrikanten (VSF). Denn National- und Ständerat hätten sich mit einem spezifischen Kulturbeitrag für eine Stärkung des Futtergetreideanbaus ausgesprochen.

Mit den Verordnungen zur künftigen Agrarpolitik, wie sie der Bundesrat am 23. Oktober verabschiedet hat, sinke die Wirtschaftlichkeit der Futtergetreideproduktion und die Anbauflächen würden weiter zurückgehen. Die Abhängigkeit von Importen nähme zu. Dies stehe im völligen Widerspruch zur Qualitätscharta und schade dem guten Image der inländischen Fleisch-, Eier- und Milchproduktion.

Die VSF beklagt, dass seit Jahren der Selbstversorgungsgrad beim Futtergetreide rückläufig ist. Die entsprechende Anbaufläche nahm in den letzten 15 Jahren um über 40 Prozent ab. Dies während die Kunstwiesenflächen um über 40 Prozent wuchsen.

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