Geburtenzahl steigt weiter an

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr mehr Menschen gestorben als im Jahr zuvor. Zugleich wurde 2012 aber auch mehr geheiratet und mehr geboren.

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr mehr Menschen gestorben als im Jahr zuvor. Zugleich wurde 2012 aber auch mehr geheiratet und mehr geboren.

Die Geburtenzahl in der Schweiz wächst seit dem Jahr 2005 stetig an. Letztes Jahr kamen 81'500 Kinder zur Welt, 700 oder 0,9 Prozent mehr als 2011, wie das Bundesamtes für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. 41'700 der Neugeborenen waren Knaben, 39'800 Mädchen.

Steigende Geburtenzahlen wurden 2012 in mehr als zwei Dritteln der Kantone registriert, insbesondere in Uri (+15,0%), Schwyz (+12,2%), und Glarus (+8,8%). Die deutlichsten Rückgänge waren in den Kantonen Neuenburg (-2,2%), Graubünden (-3,7%)und Tessin (- 5,9%) zu beobachten.

Der Anteil der Geburten nicht verheirateter Mütter wuchs leicht, von 19,3 im Jahr 2011 auf 19,5 Prozent im letzten Jahr - ein vergleichsweise tiefer Wert. In Frankreich oder Norwegen etwa liegt der Anteil nicht ehelicher Geburten bei 55 Prozent, in Island gar bei 65 Prozent.

Auch das Durchschnittsalter der Mütter steigt: Es lag im vergangenen Jahr gemäss den provisorischen Zahlen zur natürlichen Bevölkerungsentwicklung bei 31,6 Jahren. Im Jahr 2011 betrug es 31,4 Jahre. Die mittlere Kinderzahl pro Frau im gebärfähigen Alter blieb mit rund 1,5 stabil.

Die Zahl der Scheidungen blieb mit 17'500 Fällen praktisch unverändert. Demgegenüber nahmen die Heiraten 2012 um 1 Prozent auf 42'500 zu, jene der neu eingetragenen Partnerschaften um 3,4 Prozent auf 700.

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