GMF-Programm zu wenig wirksam

Die Wirkung des Programms für Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) auf eine Senkung des Kraftfuttereinsatzes erweise sich wie erwartet als gering, schreibt der Verein Vision Landwirtschaft (VL) in seinem Newsletter und nimmt dabei Bezug auf den Evaluationsbericht des Bundesamts (BLW).

Die Wirkung des Programms für Graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) auf eine Senkung des Kraftfuttereinsatzes erweise sich wie erwartet als gering, schreibt der Verein Vision Landwirtschaft (VL) in seinem Newsletter und nimmt dabei Bezug auf den Evaluationsbericht des Bundesamts (BLW).

Der Kraftfutteranteil ging um knapp einen Prozentpunkt zurück gegenüber Betrieben, die nicht am Programm teilnahmen. Umgerechnet bedeute dies: «Ein Kilo reduziertes Kraftfutter kostete den Steuerzahler rund 2 Franken – deutlich mehr als der Wert des Kraftfutters selbst.»

Insgesamt habe gemäss Selbstauskünften nur etwa ein Viertel der am Programm teilnehmenden Betriebe ihre Fütterung angepasst, wobei es bei den Milchbetrieben immerhin rund die Hälfte gewesen seien. Damit würden sich die Schwachpunkte, die Vision Landwirtschaft seit der Einführung gegenüber dem GMF-Programm kritisierte, bewahrheiten. Das GMF-Programm sei in der gegenwärtigen Form nicht zielführend.

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