Goldpreis auf tiefsten Stand im 2022

Der aufwertende US-Dollar lastet zunehmend auf dem Goldpreis. Am Dienstag fiel der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des Edelmetalls auf den tiefsten Stand in diesem Jahr.

Mit 1709 Franken (1765 US-Dollar) wurde Gold so niedrig gehandelt wie seit Dezember 2021 nicht mehr. Gegenüber dem Vortag beliefen sich die Verluste auf rund 44 Franken (43 Dollar).

Belastet wird der Goldpreis vor allem durch den starken Dollar. Die Währung der Vereinigten Staaten profitiert derzeit erheblich von der grossen Unsicherheit an den Finanzmärkten. Es wird befürchtet, dass die vielen Belastungsfaktoren wie Ukraine-Krieg, Lieferengpässe, hohe Inflation und steigende Leitzinsen die Weltwirtschaft in die Rezession stürzen könnten. Der Dollar wird als Reservewährung in unsicheren Zeiten vermehrt angesteuert.

Rohstoffe wie Gold werden zumeist in Dollar gehandelt. Daher verteuert ein steigender Dollarkurs den rechnerischen Kaufpreis für Interessenten ausserhalb des Dollarraums. Das lastet auf der Nachfrage und damit letztlich auf dem Goldpreis.

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