Es stinkt zum strahlend blauen, ägäischen Himmel: Mehr als 80 Tonnen Abfälle haben sich auf der griechischen Insel Mykonos in Müllcontainern und auf offenen, oft illegalen Kippen angesammelt.
Die Gesundheit von Bewohnern und Gästen sei in Gefahr, meldete der griechische Radiosender «Skai» am Mittwoch unter Berufung auf Umweltverbände der Insel. Bereits in der vergangenen Woche war es wegen eines Streiks der Kommunalangestellten zu Problemen mit dem Müll auf Mykonos gekommen.
Laut «Skai» handelt es sich jedoch um ein Dauerproblem der Insel. Die Abfalldeponie von Mykonos entspreche nicht europäischen Standards. Daneben bestünden wilde Müllkippen, für die Griechenland vom Europäischen Gerichtshof immer wieder zur Zahlung von Bussgeldern verurteilt wird.
Die Kommunalverwaltung der Insel halte dem entgegen, dass die meisten Müllautos wegen des Personalabbaus stillgelegt seien und man mit dem Einsammeln nicht nachkomme.