Güterzug erfasst vier Rinder

In Norddeutschland wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vier Rinder von einem Güterzug getötet. Die Tiere waren zuvor von einer Weide ausgebrochen.

In Norddeutschland wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vier Rinder von einem Güterzug getötet. Die Tiere waren zuvor von einer Weide ausgebrochen.

Gemäss Polizeiangaben erfasste der Zug auf der Fahrt von Oldenburg nach Wilhelmshaven bei einer Geschwindigkeit von etwa 80 Km/h kurz 2.00 Uhr vier Rinder. Aufgrund der Dunkelheit sah der Lokführer die Rinder nicht und konnte keine Vollbremsung einleiten.

Die Verletzungen der Tiere waren so gravierend, dass sie noch auf der Unfallstelle verstarben. Die Bergung der Kadaver gestaltete sich schwierig. Da noch sechs Rinder fehlten, wurden die nachfolgenden Züge bis 05:22 Uhr angewiesen im Bereich des Unfallortes entsprechend langsam «auf Sicht» zu fahren. Am Mittwochmorgen war die Suche nach drei Tieren immer noch im Gang.

Sie waren zuvor aus einer Weide ausgebrochen. Gegen den Tierhalter wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. An dem Triebfahrzeug und an zwei Kesselwagen sind Sachschäden entstanden.

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