Hafl-Agronom fordert: Schweizer sollten weniger Fleisch essen

«Alles andere ist Beilage», laute der Werbeslogan von Schweizer Fleisch. «Eigentlich müsste Fleisch mit ‹Die Beilage› beworben werden», findet laut dem «Tages-Anzeiger» Fritz Schneider, Leiter der Abteilung Agronomie an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (Hafl).

«Alles andere ist Beilage», laute der Werbeslogan von Schweizer Fleisch. «Eigentlich müsste Fleisch mit ‹Die Beilage› beworben werden», findet laut dem «Tages-Anzeiger» Fritz Schneider, Leiter der Abteilung Agronomie an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (Hafl).

Damit in 36 Jahren nicht, wie prognostiziert, über 70 Prozent mehr Fleisch konsumiert wird, müssen laut Schneider auch die westlichen Länder ihren Fleischverbrauch drosseln – darunter die Schweiz. Schneider begrüsse es, dass immer mehr Kantinen dem Trend zur Fleischreduktion folgen, indem sie mehr vegetarische Menüs anböten. Auch die Nahrungsverschwendung und die  Anreize, grosse Mengen zu kaufen, müssten reduziert werden. Er betont auch: «Wir bezahlen heute zu wenig für Fleisch.»

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