Die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) hat eine neue Technologiehalle in Betrieb genommen. Damit verfüge man unter den Schweizer Fachhochschulen über eine der besten Ausstattungen im Lebensmittelbereich, heisst es in einer Mitteilung.
Den Studierenden der Abteilung „Food Science & Management“ der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) steht eine neue Technologiehalle zur Verfügung. Mit den verschiedenen Anlagen könnten die wichtigsten Grundoperationen der Lebensmitteltechnologie durchgeführt werden, heisst es in einer Mitteilung.
Die erweiterte Infrastruktur lasse sich für den Unterricht vielfältig nutzen. Die Studierenden könnten Prozesse vom Rohstoff bis zum verpackten Endprodukt unter realen Bedingungen durchführen und so die gelernte Theorie mit der nötigen Praxis verknüpfen. Bei der Ausstattung habe man bewusst darauf geachtet, dass sie breit ausgerichtet sei und Prozesse aus der gesamten Lebensmittelbranche abdecke.
Die Infrastruktur eröffnet laut Hafl auch den Forschenden neue Möglichkeiten. Sie könnten ihre Hypothesen und Lösungsansätze, die sie auf Laborebene experimentell erarbeitet haben, unter industrienahen Bedingungen überprüfen. Der Studiengang „Food Science & Management“ ist beliebt. Die Studierendenzahlen sind laut Hafl heute fast zehn Mal höher als vor zehn Jahren.