
Zum sofort verarbeiten sollte man die Früchte am Baum ausreifen lassen.
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Seit gestern ist der Mond aufsteigend oder obsigend. Aufsteigend (obsigend) und absteigend (nidsigend) bezeichnet die Stellung des Mondes in Bezug auf den Himmelsäquator. Ist der Mond obsigend, konzentrieren sich die Kräfte auf die oberen Pflanzenteile. Ideal sind diese Phasen für die Ernte von Früchten und Gemüsen, die oberhalb der Erdoberfläche gewachsen sind.
Seit gestern auch kommt der Mond der Erde wieder näher. Am Freitag erreichter er seinen erdfernsten Punkt auf der Umlaufbahn. In der Erdferne geht der Mondkalender davon aus, dass die Wirkung auf die Pflanzen schwächer ist.

Fruchttage eignen sich zur Ernte des letztes Obstes.
Goetheanum
Heute Samstag und morgen Samstag sind zwei Fruchttage. Alle Pflanzen, die im Bereich des Samens fruchten wie Bohnen, Soja, Erbsen, Mais, und alle Getreide, werden an Fruchttagen gesät und gepflegt. Ebenso Fruchtpflanzen wie Erdbeeren sowie Obstbäume. Für Lagerobst wird zusätzlich die Phase des aufsteigenden Mondes gewählt. Das Wochenende bietet laut dem Mondkalender deshalb alles, um das letzte Obst zu ernten. Bei Quitten zum Beispiel liegt der optimale Erntezeitpunkt laut plantura.garten je nach Sorte zwischen September und November. Vor allem zur baldigen Verarbeitung sollten die Quitten am besten voll ausreifen, denn dann sind sie am aromatischsten. Zur Kontrolle kann man eine Frucht öffnen und die Farbe der Kerne überprüfen. Wenn diese braun gefärbt sind, sind die Früchte reif. Man muss die flaumigen Früchte aber auf alle Fälle ernten, bevor sie braune Flecken haben oder die ersten längeren Fröste auftreten.
Wie die Kerne in den Quitten sammeln sich die Sterne in Haufen: Am Abendhimmel sind im Herbst die beiden grössten Sternhaufen zu sehen. Am hellsten strahlen die Plejaden, eine Versammlung von etwa 500 Sternen oberhalb des Stiers. Man sieht mit blossem Auge gut die sechs hellsten Sterne der Gruppe. Der französische Astronom Charles Messier (1730–1817) suchte am Nachthimmel Kometen und fand dabei viele andere ähnlich diffus leuchtende Himmelsobjekte. Sie listete er in dem nach ihm benannten Messier-Katalog auf. Die Plejaden sind darin Nummer 45. Die Nummer 44 bekam der zweithellste Sternhaufen im Zentrum des Krebs: Praesepe. Etwa 1000 Sterne, alle recht lichtschwach, sind in dem Sternhaufen beisammen.

Praespe ist einer von zwei Sternhaufen. Er besteht aus rund 1000 Sternen.
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Mitte Oktober wandert nun Mars von dem Sternhaufen in Richtung Löwe. Damit wandelt sich der Umkreis von Mars. Im Krebs und bei Prasepe zieht sich alles auf ein Zentrum zusammen. Ganz anders im Löwen, dieses Bild strahlt in die Sternenumgebung aus.