Hitzewellen sollen sich vervierfachen

Es mehren sich die Hinweise, dass Hitzewellen mit dem Klimawandel zunehmen werden. So berichten jetzt deutsche Forscher, dass die Welt bis 2040 viermal stärker unter Hitzewellen leiden wird als heute.

sda/dpa |

Es mehren sich die Hinweise, dass Hitzewellen mit dem Klimawandel zunehmen werden. So berichten jetzt deutsche Forscher, dass die Welt bis 2040 viermal stärker unter Hitzewellen leiden wird als heute.

Bis zum Jahr 2100 erwarten die Forscher um Dim Coumou vom Postdam-Institut für Klimafolgenforschung (Pik) in Potsdam monatliche Hitzewellen sogar auf 85 Prozent der globalen Landfläche - derzeit treten sie lediglich auf etwa fünf Prozent auf. «In vielen Regionen werden die kältesten Sommermonate Ende des Jahrhunderts heisser sein als die heissesten Monate heute», sagte Coumou.  

Während sich die Entwicklung bis 2100 mit einem besseren Klimaschutz noch bremsen liesse, sei die Zunahme bis 2040 nicht mehr abzuwenden. «Die kurzfristige Zunahmen von Hitzewellen scheint unvermeidlich.» Die Forscher präsentieren ihre Arbeit in den «Environmental Research Letters».

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