Hoher TV-Konsum lässt Spermienproduktion sinken

Wenn Männer viel fernsehen, produzieren sie weniger Spermien als ihre Geschlechtsgenossen. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 189 Teilnehmern, die am Dienstag auf der Internetseite der Fachzeitschrift «British Journal of Sports Medicine» veröffentlicht wurde.

sda/afp |

Wenn Männer viel fernsehen, produzieren sie weniger Spermien als ihre Geschlechtsgenossen. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 189 Teilnehmern, die am Dienstag auf der Internetseite der Fachzeitschrift «British Journal of Sports Medicine» veröffentlicht wurde.

US-Wissenschaftler hatten die 18 bis 22 Jahre alten Männer zu sportlichen Aktivitäten, Essgewohnheiten und TV-Konsum befragt und Spermaproben abgeben lassen. Die Männer, die mit 20 Stunden pro Woche oder mehr am meisten fernsahen, hatten demnach 44 Prozent weniger Spermien als diejenigen, die kaum oder nie vor dem TV sassen.

Auch der Sport spielte demnach eine wichtige Rolle. Männer, die 15 Stunden pro Woche oder mehr intensiv Sport trieben, hatten 73 Prozent mehr Spermien als diejenigen, die weniger als fünf Stunden wöchentlich Bewegung hatten.

Die Autoren der Studie räumten ein, dass die Aussagekraft ihrer Untersuchung begrenzt ist, weil es relativ wenige Teilnehmer gab und nur eine einzige Spermaprobe von jedem Mann untersucht wurde. Mit diesen Einschränkungen hält die Studie aber auch einen Trost für bewegungsfaule TV-Fans bereit: Alle untersuchten Männer wären gemäss den Angaben in der Lage gewesen, ein Kind zu zeugen.

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