
Der Zeitraum zwischen dem 23. Juli und 23. August wird oft als Hundstage bezeichnet. Damit ist traditionellerweise die heisseste Phase des Sommers gemeint.
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Die Hitze hat einen Namen: Der Zeitraum zwischen dem 23. Juli und dem 23. August wird als Hundstage bezeichnet. Namensgebend ist das Sternbild «Grosser Hund». Von seinem Aufgang bis zur vollständigen Sichtbarkeit vergehen 30 bis 31 Tage, weshalb sich die Bezeichnung «Tage des grossen Hunds» (Hundstage) etabliert habe, schreibt Meteo Schweiz. Allerdings würden die Sommertemperaturen in der Schweiz wegen des Klimawandels ansteigen. Das Total an sehr heissen Tagen habe ab 1991 stark zugenommen.
So wurden während der Zeitperiode zwischen 1901 und 1990, also während 90 Jahren, genau gleich viele sehr heisse Tage registriert wie ab 1991 während 35 Jahren. Seit den 1960er-Jahren verstärke sich der sommerliche Temperaturanstieg, was zu vermehrten und intensiveren Hitzeperioden führe.
Die Hundstage bleiben trotzdem als speziell heisser Zeitraum im Gedächtnis, so wurden im Hitzesommer 2003 zwischen dem 2. und dem 13. August mehrere Tage mit über 35 Grad gezählt.
Hundstage hell und klar, deuten auf ein gutes Jahr, werden Regen sie bereiten, kommen nicht die besten Zeiten.
Hundstage heiss - Winter lange weiss.
Ist der August am Anfang heiss, wird der Winter streng und weiss, stellen sich Gewitter ein, wird's bis Ende auch so sein.
Bauernregeln beruhen auf jahrhundertelangen Natur- und Wetterbeobachtungen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, darauf weist die Online-Enzyklopädie Wikipedia hin. Bauernregeln versuchen, aus bestimmten Wetterlagen oder Beobachtungen Rückschlüsse auf die Witterung der kommenden Wochen und den Verlauf der Ernte zu ziehen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die sogenannten Lostage – Kalendertage, denen im Volksglauben eine besondere Bedeutung für das Wetter und landwirtschaftliche Arbeiten wie Aussaat oder Ernte zugeschrieben wurde. jgr