Hunger mit Forschung bekämpfen

Die Schweiz setzt sich weiterhin für internationale landwirtschaftliche Forschung ein, um den weltweiten Hunger zu bekämpfen. In den nächsten drei Jahren sollen rund 51 Millionen Franken in einen Topf fliessen.

Die Schweiz setzt sich weiterhin für internationale landwirtschaftliche Forschung ein, um den weltweiten Hunger zu bekämpfen. In den nächsten drei Jahren sollen rund 51 Millionen Franken in einen Topf fliessen.

Die Regierung hat die Verlängerung des Schweizer Beitrags an die Beratungsgruppe für internationale Agrarforschung (CGIAR) für die Periode 2017 bis 2019 genehmigt, wie sie mitteilte. Mit ihrem jährlichen Beitrag in Höhe von 16,8 Millionen Franken erfülle die Schweiz eines der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Heute leiden fast 800 Millionen Menschen an Hunger - Tendenz steigend. Die CGIAR möchte in den nächsten Jahren 100 Millionen Menschen aus der Armut führen und 150 Millionen Menschen von chronischem Hunger befreien.

Nutzpflanzen werden gesammelt

Die Beratungsgruppe unterhält und pflegt weltweit die grösste Sammlung von Nutzpflanzen und sichert damit die genetischen Ressourcen für künftige Generationen. Jedes Jahr werden viele der 750'000 Pflanzensorten von Forschungszentren genutzt, um die landwirtschaftliche Produktion, den Nährwert von Lebensmitteln und die Ernährungsvielfalt zu steigern.

Eine unabhängige Evaluation hat laut dem Bundesrat gezeigt, dass die Investitionsrendite der CGIAR-Forschung beeindruckend ist: Für jeden investierten Franken entsteht ein Nutzen von siebzehn Franken.

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