Indien: Tieropfer werden verboten

Ein indisches Gericht hat die im Norden des Landes noch immer weit verbreiteten Tieropfer verboten. Das Töten der Tiere aus religiösen Gründen sei «barbarisch», urteilte das Gericht in Himachal Pradesh am späten Montagabend.

Ein indisches Gericht hat die im Norden des Landes noch immer weit verbreiteten Tieropfer verboten. Das Töten der Tiere aus religiösen Gründen sei «barbarisch», urteilte das Gericht in Himachal Pradesh am späten Montagabend.

Polizei und alle Behörden des Bundesstaates müssten dafür sorgen, dass keine Tiere mehr für die Religion geschlachtet werden. «Niemand darf mehr irgendein Tier an irgendeinem religiösen Ort töten», befanden die Richter. Dies gelte auch «für anliegende Gelände und Gebäude».

«Tausende Tiere werden jährlich im Namen der Religion geopfert», erklärte das Gericht. «Das bringt grosse Schmerzen und grosses Leid für unschuldige Tiere. Sie dürfen nicht auf barbarische Art getötet werden, um einen Gott oder eine Gottheit zu besänftigen.» Das Gericht sprach sein Urteil nach einer Klage von Tierschützern.

In Himachal Pradesh sind Tieropfer an der Tagesordnung. In den Hindu-Tempeln des abgelegenen Bundesstaates werden vor allem Ziegen geschlachtet.

Das Wetter heute in

Lesershop

→ Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Geht Ihr an Viehschauen?

24.2 % Ja, mit einem Rindvieh
17.2 % Ja, mit 2-5 Rindvieh
16.1 % Ja, mit 5-10 Rindvieh
14.5 % Ja, mit mehr als 10 Rindvieh
1.8 % Ja, mit Rindvieh und Kleinwiederkäuern
1.2 % Ja, mit Kleinwiederkäuern
7.3 % Ja, als Zuschauer
16.6 % Nein
1.2 % Manchmal

Teilnehmer insgesamt 839

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?