Jäger erschiesst auf Jagd Vater

Im Süden Italiens hat ein Jäger auf der Wildschweinpirsch seinen Vater erschossen. Der 34-jährige Schütze sei gemeinsam mit seinem 55-jährigen Vater in unübersichtlichem Gelände in Sicignano degli Alburni südöstlich von Salerno unterwegs gewesen, berichteten örtliche Medien am Sonntag.

Im Süden Italiens hat ein Jäger auf der Wildschweinpirsch seinen Vater erschossen. Der 34-jährige Schütze sei gemeinsam mit seinem 55-jährigen Vater in unübersichtlichem Gelände in Sicignano degli Alburni südöstlich von Salerno unterwegs gewesen, berichteten örtliche Medien am Sonntag.

Irrtümlich habe er seinen Vater für ein Wildschwein gehalten und ihn mit einem Bauchschuss getötet. Der Vorfall ereignete sich in einem Bereich eines Nationalpark, der für Jäger nicht zugelassen ist.

Nach dem Tod eines 18-Jährigen unter ähnlichen Umständen hatte das italienische Umweltministerium vor knapp einem Jahr ein landesweites Jagdverbot gefordert. 

Die Vorsitzende der italienischen Tieschutzliga, Michela Vittoria Brambilla, kritisierte nach dem jüngsten Vorfall, die Wälder und Felder in Italien seien zum «Wilden Westen» verkommen. Todesschüsse von Jägern müssten härter bestraft werden, forderte sie.

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