Arbeitnehmer schätzen flexible Arbeitszeiten und Home-Office. Noch wichtiger hingegen ist der Lohn.
In Zeiten des Fachkräftemangels sind viele Schweizer Unternehmen bereit, ihren Mitarbeitenden Zusatzleistungen zu bieten. Der ausschlaggebende Punkt für Arbeitnehmer, einen neuen Job anzunehmen oder den alten zu behalten, ist aber immer noch das Gehalt, wie eine Studie zeigt.
«Benefits» wie flexible Arbeitszeiten, Home-Office und Massnahmen zur Verbesserung der Work-Life-Balance würden zwar auch immer wichtiger, hiess es in der am Dienstag veröffentlichten Studie des Personaldienstleisters Robert Half. Aber solche Zusatzleistungen kämen erst dann zum Tragen, wenn der Lohn stimme.
Gemäss der Befragung zählt für mehr als ein Drittel der Befragten (39%) das Gehalt zu den ausschlaggebenden Faktoren für die Zufriedenheit im Job. Ein angemessenes Salär sei daher immer noch das wichtigste Zeichen der Wertschätzung: «Zusatzleistungen alleine sind keine Zufriedenheitsgarantie», lässt sich Associate Director Zerrin Azeri in der Mitteilung zitieren. Fast jeder Vierte (22%) hat zudem laut der Arbeitsmarktstudie von Robert Half bereits ein Jobangebot ausgeschlagen, weil das angebotene Gehalt zu niedrig war.