Kängurus getötet: Gefängnis droht

Wegen der absichtlichen Tötung von 20 Kängurus muss ein junger Australier mit einer hohen Geldstrafe oder gar einer Freiheitsstrafe rechnen. Dem 19-Jährigen wird zur Last gelegt, die Tiere mit seinem Auto überfahren zu haben.

Wegen der absichtlichen Tötung von 20 Kängurus muss ein junger Australier mit einer hohen Geldstrafe oder gar einer Freiheitsstrafe rechnen. Dem 19-Jährigen wird zur Last gelegt, die Tiere mit seinem Auto überfahren zu haben.

Das teilte die Polizei am Dienstagabend mit. Wegen Tierquälerei drohen ihm nun umgerechnet bis zu 15'000 Euro Geldstrafe oder sogar bis zu fünf Jahre Haft. Der junge Mann soll in der 3000-Einwohner-Gemeinde Tura Beach im Bundesstaat New South Wales eine Stunde lang regelrecht Jagd auf die Kängurus gemacht haben.

Den Ermittlungen zufolge blendete er sie in der Dunkelheit mit einem Scheinwerfer, so dass sie stehen blieben, und überfuhr sie dann. Die Vorgärten waren am nächsten Morgen mit toten Tieren übersät. In Australien sind nach Schätzungen insgesamt etwa 45 Millionen Kängurus zu Hause - fast doppelt so viele wie Menschen. In New South Wales kommt es immer wieder zu Zusammenstössen mit Kängurus. Diese verursachen rund 90 Prozent aller Autounfälle.

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