Im Frühjahr zieht es nicht nur uns Menschen, sondern auch viele Katzen magisch ins Freie, oft auch durch noch so kleine Spalten. Deshalb ist bei Kippfenstern besondere Vorsicht geboten!
Gekippte Fenster verlocken Katzen dazu, ins Freie klettern zu wollen. Dabei würden die Büsis oft am glatten Fensterrahmen abrutschen und können ihre Hinterbeine nicht nachziehen, heisst es in einer Medienmitteilung.
Die Tiere geraten in Panik und je mehr sie strampeln und sich zu befreien versuchen, desto mehr werden sie durch ihr eigenes Körpergewicht in die enge Spalte gedrückt – diese Unfälle sind schmerzhaft und enden oft sogar tödlich.
Wer nicht auf gekippte Fenster verzichten möchte, kann sich im Fachhandel spezielle Absperrgitter besorgen oder die Kippfensterspalte mit einem eingeklemmten Frotteetuch «entschärfen».
Andere tödliche Fallen
Ebenfalls Regentonnen, Pools, künstliche Teiche und Schwimmbecken werden nicht selten zu tödlichen Fallen für verschiedene Tiere: wenn sie hineinfallen, können sie nicht mehr heraus und ertrinken kläglich. Die lebensrettende Lösung:Ein Brett als Ausstieghilfe hineinlegen.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz macht in ihren kostenlosen Tierhalter-Broschüren „Vorsicht Katzenfalle“ und „Eine Katze zieht ein“ auf solche und andere gefährliche Alltags-Einrichtungen aufmerksam und gibt Tipps für einen katzensicheren Haushalt.