Kirschessigfliege: 2 Publikationen

2012 hat Agroscope mit der Hilfe des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) eine Taskforce etabliert, an der verschiedene Forschungsgruppen beteiligt sind. Das Ziel: Risiken in Obstanlagen und Weinbergen besser angehen können. Die Ergebnisse sind nun Gegenstand von zwei Publikationen.

2012 hat Agroscope mit der Hilfe des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) eine Taskforce etabliert, an der verschiedene Forschungsgruppen beteiligt sind. Das Ziel: Risiken in Obstanlagen und Weinbergen besser angehen können. Die Ergebnisse sind nun Gegenstand von zwei Publikationen.

Die Kirschessigfliege, Drosophila suzukii, wurde in der Schweiz erstmals im Jahr 2011 nachgewiesen. Ursprünglich stammt sie aus Südostasien und ist ein Schädling der vorzugsweise Beeren, Steinobst-und Rebkulturen befällt. Selbst chemische Massnahmen können den Schädling nicht bekämpfen, da es zur Bildung von Resistenzen führen könne, heisst es in einer Mitteilung von Agroscope.

Um den Schädling einzudämmen wurde 2012 eine Taskforce gebildet. Die Ergebnisse der Forschung sind nun Gegenstand von zwei Publikationen: eine Spezialausgabe der Revue suisse de viticulture, d’arboriculture et de viticulture und ein technischer Leitfaden für die Bekämpfung der Drosophila suzukii in Beerenkulturen.

Der Leitfaden ist vor allem für Beerenproduzenten und kantonale Pflanzenschutzstellen aber auch für Obst-und Weinproduzenten von Interesse. Darin wird unter anderem eine von der Taskforce erarbeitete Kombination von verschiedenen Massnahmen zur Bekämpfung der Kirschessigfliege vorgeschlagen.


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