Knollen auf dem Nagelbrett vorkeimen

Wie jede Woche verrät das Goetheanum, was am Sternenhimmel passiert und was der Mondkalender rät. Er zeigt Wurzeltage an, und die Jahreszeit ist ideal für die Vorbreitung der Pflanzkartoffeln. Ein Nagelbrett oder ein Eierkarton reichen dazu.

Seit dem 12. Februar ist der Mond wieder obsigend. Am 18., einen Tag nach Neumond, kommt es zu einem aufsteigenden Mondknoten. Solang dieser andauert, rät der Mondkalender der Goetheanum in Dornach SO von allen Arbeiten mit Pflanzen ab.

Falls aber der Frühling vorbereitet werden soll: am Sonntag und Montag stehen zwei Wuzeltage an. Wurzeltage eignen sich für alle Arbeiten mit Pflanzen, deren Fruchtbildung im Wurzelbereich stattfindet – also auch Kartoffeln. Und bei diesen macht, vor allem im Bioanbau das Vorkeimen Sinn und sollten nun angegangen werden. Vorgekeimte Knollen laufen im Pflanzblätz oder auch im Feld schneller auf und unterdrücken das Unkraut besser. Sie bilden den Ertrag 10 bis 14 Tage früher. 

Vier bis sechs Wochen

Der ideale Zeitpunkt zum Vorkeimen ist von Anfang Februar bis Anfang März. Das Vorkeimen dauert laut dem Team der Zeitschrift «Schweizer Garten» etwa vier bis sechs Wochen. Die Pflanzkartoffeln in Obstkisten, die mit etwas Erde gefüllt sind, nebeneinanderlegen – die Seite mit den meisten Augen nach oben. Wer ohne Erde vorkeimen möchte, kann die Kartoffeln auch in Eierkartons senkrecht stellen. Die Mulden haben die richtige Grösse für Pflanzkartoffeln.

Auch das Vorkeimen auf einem Nagelbrett ist eine platzsparende und effektive Methode, um kräftige, kurze Lichtkeime zu fördern. Dabei werden die Knollen mit den Augen nach oben auf Nägel aufgespiesst. Nun die Knollen mit Wasser besprühen und an einem hellen Ort platzieren. Ideal ist ein unbeheizter Raum mit einer Temperatur von 12 bis 15 Grad. Zudem sollte die Luftfeuchtigkeit im Raum möglichst hoch sein. Wie Pro Specie Rara schreibt, können die Knollen auf dem Nagelbrett sogar überwintert werden. Die Verletzung macht den Kartoffeln nichts. Aufgestellt wird das Nagelbrett dann an einem hellen Ort ohne direktes Sonnenlicht. 

In 30 Jahren einmal rundum

Jetzt sind die letzten Wochen, dass man Saturn am Abendhimmel sehen kann am westlichen Horizont. Saturn steht in den Fischen an dem sogenannten «Frühlingspunkt». Dort befindet sich die Sonne zum Frühlingsbeginn.

1,5 Stunden braucht das Licht der Sonne, bis es den fernen Planeten erreicht. Im Vergleich zur Erde steht Saturn zehnmal so weit weg von der Sonne. Interessanterweise ist der Planet auch zehnmal so gross, sodass er, von der Sonne geschaut, gleich gross erscheint wie die Erde.

Wer im Fernglas oder kleinen Teleskop den Wandler betrachtet, sieht, dass der Ring fast ein Strich ist. Tatsächlich schwankt die Ringstellung, je nach irdischem Blickwinkel. Jahr für Jahr «öffnet» sich der Ring, bis er in fünf Jahren seine grösste Öffnung erreicht. Aus der Distanz zur Sonne lässt sich nach dem Keplerschen Gesetz übrigens seine Umlaufszeit ermitteln:  Saturn benötigt für den Umlauf 30 Jahre. 

×

Schreibe einen Kommentar

Kommentar ist erforderlich!

Google Captcha ist erforderlich!

You have reached the limit for comments!

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Geht Ihr an die Tier & Technik?

55 % Ja
39 % Nein
6 % Weiss noch nicht

Teilnehmer insgesamt 100

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?