In Simbabwe ist ein grosses Krokodil erschossen worden, das in der nord-westlichen Stadt Hwange den Haupteingang eines Spitals blockierte. «Wir mussten es erlegen, weil es zu einer Bedrohung für menschliches Leben geworden war», sagte eine Sprecherin der Park- und Wildtierbehörde Zimparks am Donnerstag.
Örtliche Medien berichteten, das Tier habe vor dem Spitaleingang jeden angegriffen, der hinein oder hinaus wollte. Nach Angaben der Zeitung «Chronicle» ist noch unklar, wie das Tier vor die Klinikkam. Die nächste Wasserstelle ist zehn Kilometer entfernt. Während der zwei Stunden, in denen das Krokodil am Dienstagabend vor dem Spital lag, versammelte sich eine grosse Menge Schaulustiger. Ein Bezirksvertreter sagte dem «Chronicle», er habe zahlreiche Anrufe von Anwohnern bekommen, die «ernsthaft im Panikmodus waren».
Wegen starker Regenfälle habe es zuletzt vermehrt Berichte über Krokodilangriffe auf Menschen gegeben, sagte die Zimparks-Sprecherin. In der Hauptstadt Harare starb am Donnerstag eine Frau, nachdem sie beim Queren eines Baches von einem Krokodil angegriffen worden war. Bei einer weiteren Attacke im südöstlichen Bezirk Chiredzi wurde ein Junge verletzt.