
Steinmarder sind in der Schweiz weit verbreitet und leben häufig in der Nähe von Menschen.
Bratispxl
Als fleissige Mäusejäger halten Marder die Population von potenziellen Schadnagern in Schach. Dennoch hätten die geschmeidigen Raubtiere nicht nur Freunde, schreibt der Verband Wildtier Schweiz in einer Mitteilung und macht auf ihre Heftreihe Fauna Focus aufmerksam, in der die beiden Schweizer Marder vorgestellt werden.
Kabelbisse im Auto, polternde Dachbewohner oder leergeräumte Hühnerställe sorgen regelmässig für Unmut bei den menschlichen Nachbarn des Marders. Trotzdem haben die Tiere aus der Familie der hundeartigen Raubtiere ihren festen Platz in Natur und Kultur.
Marder seien laut Wildtier Schweiz nicht nur geschickte Überlebenskünstler, sondern auch wichtige Verbündete für eine gesunde Umwelt.
An tierischer Nahrung stehen laut Wikipedia alle Arten von Wirbeltieren, darunter kleine Säugetiere, Vögel und deren Eier, Reptilien, Lurche und Fische, aber auch Insekten, Krebstiere, Würmer und vieles mehr auf ihrem Speiseplan. An pflanzlicher Nahrung werden unter anderem Früchte, Nüsse und Knollen verzehrt.
Das Fachheft Fauna Focus bietet fundierte Inhalte zu Wildtier-Themen. Die Autorinnen und Autoren vermitteln anschaulich, wie sich Wildtiere und Menschen den Lebensraum teilen. Sie beleuchten Hintergründe und Zusammenhänge und diskutieren kontroverse Fragen. Fauna Focus verbindet Wissenschaft mit Praxis und fördert den Informationsaustausch.