Kundgebung für Rechte der Vegetarier in Genf

Zwischen 300 und 400 Menschen haben am Samstagnachmittag in Genf für das Recht der Vegetarier demonstriert, kein Fleisch und keine tierischen Produkte zu essen. Es handelte sich um die erste internationale «Veggie Pride».

Zwischen 300 und 400 Menschen haben am Samstagnachmittag in Genf für das Recht der Vegetarier demonstriert, kein Fleisch und keine tierischen Produkte zu essen. Es handelte sich um die erste internationale «Veggie Pride».

Vegetarismus sei nicht einfach ein Kindheitsspleen, sagte der  Franzose David Olivier, Gründer der «Veggie Pride». Es sei ein  politischer und philosophischer Ansatz mit dem Ziel, zu verhindern,  das Tiere getötet werden oder wegen der menschlichen Ernährung  leiden müssten.

Die Vegetarier definierten sich als «Tiere, die sich mit anderen  Tieren solidarisieren». Sie fühlten sich diskriminiert, ihre Ideen  würden oft ignoriert oder sie würden verleumdet.

Es sei unerträglich, dass Milliarden von Tieren massakriert  würden, um gegessen zu werden. Dieses Problem werde vernachlässigt  und sie hätten den Eindruck, nur eine ganz kleine Minderheit zu  sein, sagte Olivier.

Die Vegetarier fordern das Recht auf Mahlzeiten, die ihre  Grundhaltung respektieren, und das Recht, ihre Kinder zu erziehen,  ohne ihnen Schlachtprodukte aufzudrängen. Es sei problemlos  möglich, sich auch ohne Fleisch, Eier oder Milchprodukte  ausgeglichen zu ernähren. Die Vegetarier wollen bei der UNO auch  eine Petition mit ihren Anliegen deponieren.

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