
Ist der Mond in Erdnähe, kann der Boden gut umgestochen werden.
Monika Gerlach
Der Mond nähert sich, am 25. Februar erreicht der Erdtrabant seinen erdnächsten Punkt. Er ist dann nicht nur grösser zu sehen, sondern beeinflusst auch die Arbeiten im Garten, in der Hofstatt und im Treibhaus.
Denn die Erdnähe geht oft mit erhöhtem Pilzdruck und schwächerer Zellstabilität bei Pflanzen einher – die Zeit ist also eher ungünstig für Schnittmassnahmen bei Obstbäumen. Besser geeignet ist sie für die Bodenarbeit und Arbeiten, die keine Verletzungen an den Pflanzen verursachen. Nach diesen Grundlagen des Mondkalenders richten sich viele Gärtnerinnen und Landwirte.
Jetzt noch handeln
Weniger bekannt ist, dass man auch Zimmerpflanzen nach dem Mondkalender giessen sollte. Das jedefalls raten von Johanna Paungger und Thomas Poppe von servus.com. Den Zimmer- und Balkonpflanzen gibt man demnach nur an Blatttagen Wasser. Das genüge mit Ausnahme mancher exotischer Pflanzen. Und Pflanzen mit hohem Wasserbedarf kann man ja mehrmals täglich an allen zwei oder drei Blatttagen giessen. Alledings sind die Blatttage heute Samstagnacht zu Ende, und die nächsten Blatttage stehen am 28. Februar an.

Im Mondkalender findet man jede Woche die Blüten- und Blatttage.
Goetheanum
Und die Mondexperten haben noch einen Tipp: an Blütentagen, also nächste Woche am Donnerstag und Freitag, auf das Giessen verzichten, weil die Pflanzen dann oftmals Läuse bekommen.
Merkur verschwindet
Am Abendhimmel steigt Venus langsam über den Horizont. Jeden Tag kann man den hellen Planeten laut Wolfgang Held vom Goetheanum in Dornach SO in der frühen Dämmerung etwas höher über der Landschaft sehen. Venus ist deutlich heller als Merkur und kann sich deshalb auch bei ihrem tiefen Stand gegenüber dem horizontnahen Dunst in der Dämmerung durchsetzen.»
In den kommenden Tagen würden Venus und Merkur enger aufeinander zuwandern: «Mit etwas Glück kann man beobachten, wie am 1. März beide Planeten auf gleicher Höhe über der Landschaft stehen. Während Merkur dann in den folgenden Tagen wieder im Sonnenglanz verschwindet, hebt sich Venus höher und höher und ist im Frühling dann hoch am Abendhimmel zu sehen.»