
Am Samstag übergab die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz ihre Auszeichnung «Landschaft des Jahres 2026» an die Preisträger und Preisträgerinnen rund um die Lorzenebene. Rahel Marti, Jürg Maurer, Urban Keiser, Georges Helfenstein, Eliane Birchmeier, Florian Weber, Franziska Grossenbacher, Markus Amhof, Zari Dzaferi, Lukas Bühlmann (v.l.)
zvg
Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz hat die Lorzenebene am Samstag zur Landschaft des Jahres 2026 gekürt. Ausgezeichnet werden die Korporation Zug (stellvertretend für Landeigentümer), der Kanton Zug, die Stadt Zug sowie die Gemeinden Baar, Cham und Steinhausen dafür, dass sie diesen vielfältigen Freiraum mitten in einer stark wachsenden Region erhalten haben.
Grundlage dafür war ein 2012 verabschiedetes Leitbild, das unter Leitung des Amts für Raum und Verkehr gemeinsam mit zahlreichen Vereinen und Interessengruppen erarbeitet wurde. Durch die sorgfältige Abstimmung unterschiedlicher Nutzungsansprüche entstand mehr Raum für Landwirtschaft, Natur und Erholung. Mit dem Preis wird auch das grosse ehrenamtliche Engagement vieler Beteiligter gewürdigt.
An der Preisfeier hoben Vertreterinnen und Vertreter von Kanton und Gemeinden die Bedeutung der Lorzenebene für Lebensqualität, Naturerlebnis und Naherholung hervor. «Solche Räume sind im Mikrokosmos, wie der Kanton Zug einer ist, wichtig und wertvoll für die Bevölkerung. Sie sind Teil der Lebensqualität und der Standortattraktivität», wird Baudirektor Florian Weber in einer Medienmitteilung zitiert.
Bereits am Vormittag hatte die Bevölkerung auf thematischen Spaziergängen mehr über Landwirtschaft, Naturschutz und Naherholung erfahren. Rund 100 Personen nahmen anschliessend an der Feier teil. Das Preisgeld von 10’000 Franken soll für ein Essen für Landwirtinnen, Landwirte und Grundeigentümer verwendet werden, die wesentlich zum Erhalt der Lorzenebene beitragen.