Die kasachischen Verbraucher haben im November dieses Jahres deutlich tiefer für Lebensmittel in die Tasche greifen müssen als noch ein Jahr zuvor. Im Durchschnitt belief sich der Anstieg auf 7,8 %; gleichzeitig verteuerten sich Non-Food-Artikel um 8,6 %. Nach oben geschossen sind vor allem die Preise für Grundnahrungsmittel.
Nach Angaben von Statistikern kostete Brot im Schnitt fast ein Fünftel mehr als im Vorjahr; für Backwaren mussten die Käufer im Mittel 10,2 % mehr Geld ausgeben. Von den tierischen Erzeugnissen verteuerten sich Eier um 16,7 % und Milchprodukte im Schnitt um 6,8 %.
Beim Fleisch verbuchte Geflügel mit 12,8 % den kräftigsten Preisanstieg, gefolgt von Wurstwaren mit 5,7 %, Rindfleisch mit 4,7 % und Schweinefleisch mit 4,6 %. Bei Schaf- und Pferdefleisch fiel der Aufschlag mit 2,9 % beziehungsweise 2,1 % moderater aus.
Extrem hohe Teuerungsraten wiesen die Statistiker für Gemüse aus: Tomaten wurden im Berichtsmonat fast doppelt so teuer gehandelt wie noch im November 2015; Gurken kosteten 53,4 % mehr. Für Gemüsekonserven verlangten die Verkäufer im Mittel 14,8 % mehr Geld. Unterdessen ging es mit den Preisen für Sonnenblumenöl um 12,8 % und für Teigwaren um 12,2 % bergauf. Auch für Kartoffeln mussten die Verbraucher spürbar mehr zahlen, und zwar 6,6 %. Für Kaffee, Tee und Kakaoerzeugnisse verzeichneten die Statistiker einen Anstieg um gut ein Drittel.