Legehennen: Präsident für BTS als Standard

Täglicher Auslauf an der frischen Luft für sämtliche Schweizer Hühner: Das wünscht sich Gallo-Suisse-Präsident Jean Ulmann.

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Täglicher Auslauf an der frischen Luft für sämtliche Schweizer Hühner: Das wünscht sich Gallo-Suisse-Präsident Jean Ulmann.

Sein Ziel sei, dass in Kürze in der Schweiz nur noch Schweizer Eier verkauft würden, welche mindestens den BTS-Standard (Besonders Tierfreundliches Stallsystem) erfüllten, schreibt er in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Geflügelzeitung». Das heisst, dass die  Legehennen Zugang zu einem Wintergarten oder einem Auslauf haben.

«Dieser Pluspunkt gegenüber dem Importei wäre für das Schweizer Ei über Jahrzehnte hinweg ein grosser Vorteil», ist Ulmann überzeugt. Die grossen Abnehmer würden bereits jetzt zum grossen Teil nur noch BTS- oder Raus-Eier abnehmen. «Wir sind derzeit am Sondieren, wie viele Legehennenhalter BTS noch nicht erfüllen», erläutert Ulmann das Vorgehen.

«Es scheinen deutlich unter 10 Prozent zu sein.» Bei Neubauten würden heute fast ausschliesslich Freilandställe erstellt, da dieses System speziell durch Direktzahlungen gefördert werde. Der nächste Schritt könnte seiner Meinung nach sein, BTS als Standard für das Suisse-Garantie-Label einzuführen. Dies könnte bereits in ein paar Jahren realisierbar sein, meint der Präsident der Schweizer Eierproduzenten. 

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