Listerien: Käse von Käserei Studer zurückgerufen

Wegen Listerien rufen Migros und Coop verschiedene Käsesorten aus ihrem Sortiment zurück. Betroffen sind Produkte der Käserei Studer, darunter so bekannte wie «Der Scharfe Maxx» und «Füürtüfel».

sda/blu |

Bei einer internen Kontrolle des Herstellers Käserei Studer seien Listerien nachgewiesen worden, hiess es in einer Mitteilung der Migros vom Montag. Ein Gesundheitsrisiko könne nicht ausgeschlossen werden. Die Migros und Coop bitten ihre Kundinnen und Kunden, diese Produkte nicht zu verzehren.

Beim Migros-Angebot betrifft es die Produkte «Der Scharfe Maxx», «Der Edle Maxx» und der «Füürtüfel», «Bio Familie Chaes», «Alter Schweizer», «Die Zarte Klara» und «Thurgauer Waelle Chaes».

Ab 12. Juni

Einige dieser Produkte sind regional in der Migros erhältlich, wurden nun aber aus den Regalen entfernt, wie es weiter hiess. Kundinnen und Kunden können die betreffenden Produkte in ihre Migros-Filiale zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet.

Beim Sortiment von Coop betrifft es die Käserei-Studer-Produkte «Bio Alter Schweizer», «Bio Demeter Raclette», «Bio Alter Schweizer», «Bio Regio Bodenseekäse», «Der Scharfe Maxx», «Maxx», «Der Edle Maxx» und «Füürtüfel». Nicht betroffen sind vor dem 12. Juni gekaufte Waren.

Die betroffenen Produkte wurden laut Coop bereits für den Verkauf gesperrt. Erhältlich waren sie in Coop-Supermärkten, Warenhäusern von Coop City, auf Coop.ch sowie in den Baumärkten von Jumbo. Bereits gekaufte Ware kann in die Verkaufsstellen zurückgebracht werden. Der Verkaufspreis wird zurückerstattet.

Reifungskeller Hefenhofen betroffen

Aufgrund einer festgestellten Kontamination mit Listeria monocytogenes eines «Füürtüfel»-Käses hat die Käserei Studer entschieden, v orsorglich ihr gesamtes Sortiment an gereiftem Käse zurückzurufen.  Die Käserei Studer nehme diese Angelegenheit sehr ernst, da die Sicherheit der Konsumentinnen und Konsumenten absolute Priorität besitzt, heisst es auf der Website des Unternehmens. «Da nicht auszuschliessen ist, dass die Kontamination im Reifungskeller auch auf andere Käse übertragen wurde, hat die Käserei Studer sicherheitshalber entschieden, das gesamte Sortiment zurückzurufen», schreibt der Hersteller weiter.   

Von der Kontamination betroffen ist ausschliesslich der Reifungskeller in Hefenhofen und nicht die sich in einem separaten Gebäude befindliche Produktion. «Die Produktion läuft somit auf Hochtouren und die Lieferfähigkeit kann nach entsprechender Reifungszeit in externen Lagern vollumfänglich wiederhergestellt werden», schreibt die Käserei Studer.

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