Lokführer hilft Schafe von Geleise wegtreiben

Ein Herz für Schafe zeigte am Dienstagmorgen ein SBB-Lokführer im Bernbiet. Er hatte auf dem Geleise Tiere bemerkt. Er hielt den Zug an und half die Tiere wegzutreiben.

Ein Herz für Schafe zeigte am Dienstagmorgen ein SBB-Lokführer im Bernbiet. Er hatte auf dem Geleise Tiere bemerkt. Er hielt den Zug an und half die Tiere wegzutreiben.

Der RegioExpress Olten-Bern, der Olten kurz nach 6 Uhr verliess, erhielt bereits kurze Zeit später eine Verspätung. Der Grund waren Schafe auf dem Geleise zwischen Roggwil-Wynau und Langenthal. „Es handelte sich um eine Herde“, sagte SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi gegenüber schweizerbauer.ch. Der Lokführer konnte den Zug rechtzeitig stoppen und half dem Hirten, die Schafe von Geleise wegzutreiben. Keines der Tiere wurde verletzt. Durch den Vorfall erhielt der Zug eine Verspätung von rund 20 Minuten.

Vor Weihnachten wurden auf der Strecke Bern-Solothurn in der Nähe von Fraubrunnen BE 33 Schafe erfasst und getötet. Und nur einen Tag später wurden in Dänikon SO sechs Tiere von einem Zug getötet. Sie waren aus einem Gehege ausgerissen. Trotz der Häufung der Unfälle in den vergangenen Wochen rechnet der SBB-Sprecher nicht damit, dass 2014 mehr Tiere durch Unfälle mit Zügen getötet worden sind. „Offizielle Zahlen liegen aber noch nicht vor“, hält Pallecchi gegenüber schweizerbauer.ch fest.

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