Masthahn "konkurrenziert" Zweinutzungshuhn

Immer noch werden männliche Eintagesküken getötet. Alternativen gibt es, doch sie haben alle ihre Nachteile.

Immer noch werden männliche Eintagesküken getötet. Alternativen gibt es, doch sie haben alle ihre Nachteile.

Drei Alternativen zum Töten männlicher Eintagsküken werden verfolgt: das Zweinutzungshuhn, die Geschlechtsbestimmung im Ei und die Mast der Hähne von Legelinien. Coop lancierte das Zweinutzungshuhn. Doch es legt weniger Eier, hat weniger Fleischanteil, einen höheren Futterverbrauch und einen grösseren ökologischen Fussabdruck.

Die deutsche Lohmann Tierzucht AG arbeitet an Prototypen eines Gerätes, das kleine Blutgefässe für die Geschlechtsbestimmung im bebrüteten Ei nützt. Die Kosten dafür sind allerdings immens.

Die Firma Hosberg hat das Projekt «henne & hahn» ins Leben gerufen, bei dem die männlichen Küken gemästet werden. Dabei wird auf eine Rasse gesetzt, welche verbesserte Mastleistungen und nicht allzu grosse Einbussen in der Legeleistung hat. Der erhöhte Futterverbrauch in der Mast der Junghähne und die geringere Legeleistung wird über eine Preiserhöhung bei den Eiern finanziert. Auch KAGfreiland hat ein Projekt zur Junghahnmast.

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