Mehr Geld dank weniger Katastrophen

Das Ausbleiben schwerer Katastrophen hat dem Rückversicherer Hannover Rück im zweiten Quartal einen Gewinnsprung beschert. Trotz des anhaltenden Preiskampfs in der Branche erwartet Konzernchef Ulrich Wallin für 2017 weiterhin einen Überschuss von mehr als einer Milliarde Euro.

Das Ausbleiben schwerer Katastrophen hat dem Rückversicherer Hannover Rück im zweiten Quartal einen Gewinnsprung beschert. Trotz des anhaltenden Preiskampfs in der Branche erwartet Konzernchef Ulrich Wallin für 2017 weiterhin einen Überschuss von mehr als einer Milliarde Euro.

Nachdem die Grossschäden schon im ersten Quartal geringer ausgefallen waren als erwartet, seien die Monate April bis Juni für die Hannover Rück «gänzlich grossschadenfrei» geblieben, sagte er vor den Medien in Hannover.

Unter dem Strich verdiente der Rivale von Swiss Re im zweiten Quartal 306 Millionen Franken, ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Neben den ausbleibenden Grossschäden trieben leicht gestiegene Gewinne aus Kapitalanlagen das Ergebnis nach oben. 

Angesichts des seit Jahren grassierenden Preiskampfs im Geschäft mit Erstversicherern wie Allianz und Axa bleibt die Marktsituation laut Wallin jedoch herausfordernd. Dies habe sich auch bei den Vertragserneuerungsrunden zum Juni und Juli gezeigt.

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